Weiterbildung für Mediator*innen

„Wir vermuten Dinge und tanzen im Kreis, doch das Geheimnis sitzt in der Mitte und weiß.“ Robert Frost

Motivation für den Anlass

Durch unsere über 20-jährige Erfahrung in der Mediationsausbildung - verbunden mit unseren umfangreichen Erkenntnissen aus der Mediationspraxis - wurden wir immer wieder gefragt, was eine/n gute Mediator*in ausmacht. So wurde uns bewusst, dass die Haltung - im Sinne einer Geisteshaltung oder eines Geistbewusstseins - der mit Abstand bedeutendste Erfolgsfaktor ist.
Während sich Gesprächstechniken und Interventionsmethoden didaktisch gut demonstrieren und insofern direkt vermitteln lassen, ist das Einüben einer mediativen Haltung deutlich anspruchsvoller. Wir selbst haben diese Haltung in jahrzehntelanger Meditationserfahrung gestärkt und konnten erkennen, dass Mediation und Meditation nicht nur vom Wortstamm her zum Verwechseln ähnlich sind, sondern in ihrem Kern wesensverwandt sind.
Zwei Workshop-Reihen zum Thema „Mediate and Meditate“ mit Thomas Hübl (spritueller Lehrer aus Israel und Deutschland) und William Ury (international agierender Mediator, Co-Entwickler des Harvard-Konzeptes und Autor mehrerer Bestseller zum Thema „Negotiation“) haben uns sehr motiviert in unserem Anliegen, die „3.Seite“ (Geisteshaltung) der Mediator*in in einem Konfliktklärungsprozess tiefer, präziser und umfassender zu erforschen, zu verstehen und zu beschreiben.
In unserem Workshop möchten wir die Essenz unserer Erkenntnisse vermitteln und ebenso passende Übungen praktizieren, die Mediator*innen unterstützen, dieses Potenzial zu stärken, um es im Mediations- oder Beratungsprozess für alle Beteiligten unterstützend, klärend und transformativ zu nutzen.
Wie kann die Komplexität der Situation, in der sich die Konfliktparteien physisch, mental und emotional bewegen, angemessen aufgriffen und durch unsere Haltung für alle ein Klima der Hoffnung geschaffen werden?
Gerade in herausfordernden Situationen erfordert ein mitfühlendes und achtsames Verhalten und Handeln der Mediator*in den Blick „nach innen“. Daher geht es uns besonders um die Frage, wie wir uns darin stärken, die Haltung des allparteilichen Zeugen zu bewahren bzw. wieder zu erlangen, in der es uns gelingt, auch der eigenen physischen, mentalen und emotionalen Prozesse, Abläufe und Reaktionsketten gewahr zu sein.
Wie können wir als Mediator*innen eine Brücke zwischen unserer äußeren und inneren Welt bauen, um dieses Geist-bewusstsein und das damit verbundene Potenzial zu stärken, so dass wir es Menschen für die Transformation eskalierter Konflikte zur Verfügung stellen können?
Wir freuen uns sehr, diesen kreativen Prozess mit Mediator*innen zu gestalten und dabei den eigenen inneren Raum der Weisheit und des Wissens einzurichten und ihn zu halten.


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